Neoliberalismus

Bundesrepublik Deutschland: Gewerkschaften und Antirassismus

Mit der Alternative für Deutschland (AfD) hat sich eine faschistische Partei etabliert, die bis in die politische Mitte wirkt. Sie agitiert gegen ein »heimatloses Großkapital«, das Profite »auf Kosten des deutschen Arbeitnehmers« ins Ausland schafft. Die Regierung fördere die »Masseneinwanderung«, um die Löhne zu drücken und die »Bevölkerung auszutauschen«. Dieser völkische Sozialpopulismus wirkt auch bei Gewerkschaftsmitgliedern. In ihrer politischen Bildung wurde der rechten Hetze nach dem „Sommer der Migration“ 2015 verstärkt ein realistisches Bild der Asyl- und Migrationspolitik entgegengesetzt, z.B. mit der Seminarreihe »Fakten statt Populismus«.

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Frankreich: Gewerkschaften, soziale Bewegungen und Gelbwesten

Mit den neoliberalen Reformen, die Macron zügig umgesetzt hat, ist der soziale Dialog zwischen den sozialen Bewegungen, den Gewerkschaften und der Regierung schwieriger und zersplitterter geworden. Die französische Gewerkschaftsbewegung ist entlang politischer Linien in mehrere Dachverbände gespalten und der Organisierungsgrad stagniert. Die Gelbwesten konnten den Kurs Macrons nicht entscheidend ändern. Doch sie haben kapitalismuskritische und klassenkämpferische Positionen neu artikuliert, auch unter der Berücksichtigung migrantischer Kämpfe.

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Indien: Massenstreiks und Selbstorganisierung

Seit 2014 regiert eine von der rechten Hindu-nationalistischen BJP, Partei des indischen Volkes, geführte Koalition unter Narendra Modi. Um internationales Privatkapital anzuziehen wurden Kündigungen und das Vorgehen gegen Gewerkschaften erleichtert und Staatsunternehmen sollen privatisiert werden. In dieser komplexen Situation organisieren sich nicht nur die traditionellen Gewerkschaften und Verbände, sondern, dass auch informelle und Wanderarbeiter*innen Teil einer Bewegung werden, die vor einer großen gesellschaftspolitischen Herausforderung steht.

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Arbeitskämpfe gegen Rechts

Autoritäre Politiken sind weltweit auf dem Vormarsch. Zugleich muss die Menschheit das vorherrschende Produktions- und Konsummodell (vor allem im globalen Norden) grundlegend verändern, um Ungleichheit und Ausbeutung zu überwinden und den ökologischen Kollaps zu verhindern. Wir zeigen an den Beispielen Kolumbien, USA, Chile, Indien, Frankreich und Deutschland, wie sich Arbeiter*innen gegen Autoritarismus, Rassismus und Ausbeutung wenden.

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USA: Arbeiterklasse gegen Repression und Rassismus

Während der Trump-Präsidentschaft wandten sich die US-Gewerkschaften zunächst nur symbolisch gegen den Aufstieg des Autoritarismus. Mit der Zeit handelten sie entschlossener. Wo Gewerkschaftsmitglieder am Arbeitsplatz aktiv wurden, gelang es, die Entwicklung in Richtung Autoritarismus zu bremsen und mitunter bedeutende Erfolge zu erzielen.

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Chile: „Es sind nicht 30 Peso, es sind 30 Jahre!“

2019 wurde Chile von der größten Revolte in seiner Geschichte erfasst. Der Aufstand veränderte grundlegend die politische Situation. Die rechte Regierung unter dem Milliardär Sebastián Piñera reagierte mit militärischer Repression. Auf dem Höhepunkt der Proteste kam es zu einem massiven Generalstreik der den Weg für ein Verfassungsreferendum ebnete. Nach zweijähriger Arbeit des verfassungsgebenden Konvents wurde der neue Verfassungsentwurf in einer Volksabstimmung abgelehnt.

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G20 Gipfel - Profit und Protest

Staatschef*innen und Präsident*innen ganz unter sich – regelmäßig treffen sich die Staatsoberhäupter der mächtigsten Länder beim G20 Gipfel, um über Wirtschaftsinteressen zu verhandeln. In knapp vier Minuten bekommt ihr in diesem Erklärvideo Hintergrundwissen über den G20-Gipfel in Hamburg, der im Sommer 2017 stattfand.

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Kapitalismus und Kapitalismuskritik

Dieses Bildungsmaterial hat 3 Ziele: Kapitalismus komplex zu analysieren und sich nicht mit einfachen Erklärungen oder personalisierenden Schuldzuweisungen zufrieden zu geben; „Ökonomie“ auch in Verbindung mit Sexismus oder Rassismus zu verstehen und offen zu sein für unterschiedliche theoretische Erklärungsansätze.

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Kolumbien: Eine mörderische "Demokratie"

Kolumbien gilt als älteste Demokratie Lateinamerikas. Tatsächlich ist es ein autoritäres Regime, das seit über 100 Jahren Krieg gegen die Bevölkerung führt. Wie leistet die Bevölkerung Widerstand? Wie organisieren sich Arbeiter*innen gegen Unrecht? Kolumbien: Mehr als Arbeitskampf!

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Die Lernwelten - Mode.Macht.Menschen.

In den Lernwelten Mode.Macht.Menschen tauchen wir in die Welt der Fast Fashion ein und setzen das Puzzle zusammen. Mit Infografiken, Porträts, Rätseln und interaktiven Elementen konzentrieren wir uns auf die verschiedenen sozialen, ökologischen, arbeitsrechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte, die mit der Modewelt verbunden sind.

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