Krieg ist weltweit tagtägliche Realität. Ein nachhaltiger Frieden wird nur erreicht, wenn strukturelle Konfliktursache, wie z.B. Ungleichheit oder zwischenstaatliche Konkurrenz und Machtverhältnisse, aus dem Weg geräumt werden. Denn Frieden ist mehr als nur die Abwesenheit von Krieg. Informationen zu Konflikten, ihren Ursachen und zur aktuellen Debatte um Krieg und Frieden findest du hier!
Während Millionen Menschen auf der Welt vor Krieg und Gewalt flüchten und ganze Städte bombardiert werden, sprechen Politiker*innen weiter von Aufrüstung, Verteidigung und Wehrpflicht. Alle Teile der Gesellschaft sind von dieser Militarisierung betroffen. Für manche bedeutet es die Ausschüttung hoher Renditen ihrer Rüstungsaktien, für andere die Angst vor dem Krieg und eventuell unfreiwillig einen Wehrdienst leisten zu müssen. Die Militarisierung hat viele Seiten. Im Themenschwerpunkt zum Thema beleuchten wir Deutschlands Außenpolitische Interessen, die Realität des neuen Wehrdienstgesetzes, wie Militarisierung die Gesellschaft durchdringt und wer als Gewinner*innen und als Verlierer*innen aus Kriegen hervorgeht.
Deutschland soll kriegstüchtig werden. Was als historische Zeitenwende verkauft wird, ist in Wirklichkeit die Zuspitzung eines bereits seit Jahren andauernden Aufrüstungsprozesses. Denn bereits seit dem Ende des Kalten Krieges setzt die Bundesrepublik zunehmend militärische Gewalt ein, um eigene Interessen im Ausland durchzusetzen. Dieser Beitrag untersucht die Geschichte und die politischen Hintergründe der militärischen Außenpolitik Deutschlands.
Beim Öffnen der Nachrichten, beim Betreten der Straßenbahn, beim Scrollen auf TikTok: Überall im Alltag begegnet uns gerade das Thema Krieg. Erst kürzlich wurde eine „zunächst freiwillige“ Wehrpflicht beschlossen. Riesige Geldsummen werden in die Bundeswehr gesteckt, statt Autos werden in einigen Fabriken nun Panzer produziert und die Bundeswehr besucht regelmäßig Schüler*innen, um sie für eine Karriere im Militär zu begeistern. In diesem Beitrag stellen wir uns die Frage, was es bedeutet, die Gesellschaft zu militarisieren und schauen uns an, welche Beispiele wir dafür aktuell in Deutschland finden.
Kriege sind auf den ersten Blick erst mal für niemanden gut oder erstrebenswert. Doch auf den zweiten Blick schon. Stichworte wie: "Rüstungsindustrie", "Macht" und "Öl" kommen manchen vielleicht in den Sinn. Sie stehen im Zusammenhang mit Wirtschaft. Dieser Beitrag beleuchtet, wer vom Krieg profitiert, wer verliert, und wirft Licht auf die oft übersehene Verstrickung von Wirtschaft und Krieg.
In diesem Beitrag erfährst du, was mit dem neuen Wehrdienstgesetz in Deutschland beschlossen wurde und wie das Recht zur Kriegsdienstverweigerung genutzt werden kann. Wir werfen einen Blick auf internationale Perspektiven zu Wehrdienst und Kriegsdienstverweigerung und setzen uns mit Solidaritätsbewegungen der Vergangenheit als Gegenperspektive zu den bundesdeutschen Aufrüstungsplänen auseinander.
Die Kurdinnen und Kurden – eine Gemeinschaft, verteilt auf vier Länder. Seit der Staatsgründung von Syrien, Türkei, Irak und Iran kämpft die kurdische Freiheitsbewegung für Demokratie und Selbstbestimmung. Wir beleuchten die Hintergründe der kurdischen Frage, die Bedeutung Kurdistans, die Rolle Deutschlands und den demokratischen Konföderalismus als Lösungsansatz – sowie dessen Umsetzung in der demokratischen Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien, auch Rojava genannt.
Viele glauben, Atomkraft wäre die Lösung für den weltweiten Energiebedarf. Das liegt oft an Falschinformationen und Halbwissen. Denn eine Menge spricht dagegen: Zum Beispiel Reaktorkatastrophen, die weltweit ungelöste Frage, wo man hochradioaktiven Atommüll lagern soll, und die problematische Gewinnung von Uran als Grundlage für Atomstrom. Schließlich ist Uran über Jahrtausende radioaktiv und damit schädlich für Mensch und Umwelt. Was also ist dran an der Idee, dass Atomkraft für die Zukunft hilfreich und gut ist?
Niger ist ein Land in Westafrika und steht derzeit beispielhaft für eine spannungsgeladene politische Entwicklung in der Region. Nachdem das Militär in Mali 2020 und in Burkina Faso 2021 die Regierungen absetzte, gab es im Sommer 2023 auch in Niger einen Putsch. Was ist also los in Niger? Wir beleuchten die Hintergründe des Konflikts, die Rolle internationaler Großmächte und die direkten Auswirkungen auf die Menschen vor Ort.
Ob Ukraine, Syrien oder Afghanistan – wo Gewalt ausbricht, fliehen Menschen. Wir blicken auf die Welt und schauen, wo Menschen sich für die Flucht entscheiden, wohin sie migrieren und was in den Ankunftsländern passiert.
Der Konflikt in Kolumbien hat sich als der längste und einer der komplexesten bewaffneten Konflikte der Welt etabliert. Seit der Kolonialzeit ist die Geschichte des Landes von Gewalt geprägt, einer rassistischen Gewalt, die zu einer extremen Ungleichheit bei der Verteilung des Reichtums führte. Diese Ungleichheit in Kolumbien besteht bis heute fort und ist ein zentraler Punkt in den zahlreichen gewaltvollen Auseinandersetzungen.
Oft wird Frieden als die Abwesenheit von Krieg beschrieben. Bei dieser Definition werden aber strukturelle Ursachen von Krieg und von bewaffneten Konflikten vergessen. Frieden bedeutet vor allem soziale Gerechtigkeit. In diesem Video wird die Idee des "positiven Friedens" von Johan Galtung vorgestellt.
Im August 2021 fielen die Taliban in Kabul, Afghanistan ein. Innerhalb kürzester Zeit, versuchten mehrere Hunderttausend Menschen das Land zu verlassen. Darunter Afghan*innen, die mit der demokratischen Regierung oder internationalen Streitkräften zusammengearbeitet hatten, sowie Minderheiten und Frauen. Sie kennen die Willkür, den Terror und die Menschenrechtsverletzungen durch die Taliban.
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