Während Millionen Menschen auf der Welt vor Krieg und Gewalt flüchten und ganze Städte bombardiert werden, sprechen Politiker*innen weiter von Aufrüstung, Verteidigung und Wehrpflicht. Alle Teile der Gesellschaft sind von dieser Militarisierung betroffen. Für manche bedeutet es die Ausschüttung hoher Renditen ihrer Rüstungsaktien, für andere die Angst vor dem Krieg und eventuell unfreiwillig einen Wehrdienst leisten zu müssen. Die Militarisierung hat viele Seiten. Im Themenschwerpunkt zum Thema beleuchten wir Deutschlands Außenpolitische Interessen, die Realität des neuen Wehrdienstgesetzes, wie Militarisierung die Gesellschaft durchdringt und wer als Gewinner*innen und als Verlierer*innen aus Kriegen hervorgeht.
Deutschland soll kriegstüchtig werden. Was als historische Zeitenwende verkauft wird, ist in Wirklichkeit die Zuspitzung eines bereits seit Jahren andauernden Aufrüstungsprozesses. Denn bereits seit dem Ende des Kalten Krieges setzt die Bundesrepublik zunehmend militärische Gewalt ein, um eigene Interessen im Ausland durchzusetzen. Dieser Beitrag untersucht die Geschichte und die politischen Hintergründe der militärischen Außenpolitik Deutschlands.
In diesem Beitrag erfährst du, was mit dem neuen Wehrdienstgesetz in Deutschland beschlossen wurde und wie das Recht zur Kriegsdienstverweigerung genutzt werden kann. Wir werfen einen Blick auf internationale Perspektiven zu Wehrdienst und Kriegsdienstverweigerung und setzen uns mit Solidaritätsbewegungen der Vergangenheit als Gegenperspektive zu den bundesdeutschen Aufrüstungsplänen auseinander.
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