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Juni
2022

Arbeitszeitverkürzung: Weniger arbeiten – gleiches Geld?

Stress, Erschöpfung und Leistungsdruck – wäre es nicht schön, wenn wir alle weniger arbeiten könnten? Dass dies keine Utopie bleiben muss, zeigt uns die Geschichte vergangener Arbeitskämpfe! Unser kurzes Erklärvideo zeigt, warum immer dieselben Argumente gegen die Arbeitszeitverkürzung angeführt werden und weshalb eine 40-Stunden-Woche keineswegs in Stein gemeißelt ist.

 

Wie wäre es, wenn wir mehr Zeit für die schönen und wichtigen Dinge im Leben hätten, wie für Freunde, Familie, politisches Engagement oder für eine Auszeit aus dem oftmals hektischen Alltag? Weniger Arbeiten wäre eine naheliegende Idee. Aber Teilzeit bedeutet leider viel zu oft, dass man am Ende das Gleiche in weniger Zeit schaffen muss und der Lohn kaum zum Leben reicht. Außerdem belastet es die Kolleg*innen, die die Arbeit im sowieso schon unterbesetzten im Betrieb auffangen müssen.

Weniger Arbeit für Alle!

Damit Arbeitszeitverkürzung also eine realistische Alternative wird muss sie mit Lohn- und Personalausgleich einhergehen: Weniger arbeiten, gleich viel verdienen und neue Arbeitsplätze schaffen! Immer wieder zeigen Studien und großangelegte Versuche, dass die Zufriedenheit, Gesundheit und Produktivität nicht abnimmt, sondern sich sogar steigert. Wir hätten also als Gesellschaft doch alle was davon – naja, fast alle.

 

 

Was ist das Problem?

Arbeitgeber*innen hassen diesen Trick, weil eine gemeinschaftlich organisierte Arbeitszeitverkürzung gegen das Interesse der Unternehmen und ihrer Anteilseigner durchgesetzt werden muss.

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