Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 steht stärker denn je im Zeichen geopolitischer Spannungen. Dabei haben die vergangenen Turniere den heutigen Kurs maßgeblich geprägt.
Entlang eines Zeitstrahls beleuchtet dieser Beitrag die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe früherer Weltmeisterschaften. Die Kontroversen rund um FIFA und die WM sind längst keine Ausnahme mehr. Sie gehören inzwischen fast ebenso zur Geschichte des Turniers wie seine sportlichen Höhepunkte.
Die Regierung der USA, einem der drei WM-Austragungsländer, führt Krieg gegen den WM-Teilnehmer Iran. Zugleich gilt für iranische Staatsbürger*innen ein Einreiseverbot. Weitere Einreiserestriktionen betreffen Trans* Personen, die gezwungen sind, das ihnen bei Geburt zugewiesene Geschlecht anzugeben. Zudem wird für Reisende aus vielen Ländern eine verpflichtende, für andere eine freiwillige Offenlegung der Social-Media-Profile gefordert. Ob die scharf kritisierte US-Migrationsbehörde “ICE” bei der WM zum Einsatz kommt, ist auch noch unklar.
Von den Überresten des Nationalsozialismus zu Protesten gegen autoritäre Regime; von Boykotten gegen koloniale Strukturen bis zur globalen Kommerzialisierung: Die WM polarisiert sowohl innerhalb-, als auch außerhalb der Spielzeit.
Beitrag von Nicole Selmer. Online Redaktion von Fabian Riess.Dieser Beitrag wird unter den Bedingungen der Creative Commons Lizenz CC veröffentlicht. Etwaige Quellen der Bilder müssen genannt werden, falls diese auch hier im Beitrag genannt werden.Teile, nutze oder adaptiere diesen Beitrag für deine Bildungsarbeit. Vergiss nicht, es weiter unter den gleichen Bedingungen zu veröffentlichen und dabei LINX und die Autor*innen zu erwähnen.
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